Schwerbehindertenausweis / Fahrpreisvergünstigung / Parkgenehmigung

Der Schwerbehindertenausweis ist ein amtlicher Nachweis für die Inanspruchnahme von Nachteilaus-
gleichen. Er wird auf Antrag von der zuständigen Außenstelle des Landesamtes für soziale Dienste Schleswig-Holstein ausgestellt. Durch den Schwerbehindertenausweis können der Grad der Behinderung (mindestens 50) und die gesundheitlichen Merkzeichen (aG = außergewöhnliche Gehbehinderung, G = Gehbehinderung, B = Begleitperson, Bl = Blindheit, RF = Rundfunk- und Fernsehgebührenbefreiung etc.) nachgewiesen werden.

Welche Vergünstigungen mit dem Schwerbehindertenausweis für den Einzelnen greifen, hängt vom Grad der Behinderung und den anerkannten Merkzeichen ab.

Beispiele von Nachteilausgleichen:

  • Steuervergünstigungen, Kraftfahrzeugsteuer
  • Unentgeltliche Beförderung im öffentlichen Personennahverkehr
  • Parkerleichterungen
  • Landesblindengeld/Blindenhilfe
  • Rundfunk- und Fernsehgebührenbefreiung und Vergünstigung beim Telefon
  • Vergünstigungen im sozialen und kulturellen Bereich

Antragstellung

Landesamt für soziale Dienste Schleswig-Holstein – Außenstelle Schleswig

Seminarweg 6, 24837 Schleswig
0 46 21/80 60
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Die Antragsformulare sind (meist) in den Gemeinde-, Amts- und Stadtverwaltungen erhältlich und auch im Fachdienst Soziale Sicherung des Kreises Rendsburg-Eckernförde vorrätig. Die Parkgenehmigung für Schwerbehinderte ist bei den örtlichen Ordnungsbehörden der amtsfreien Gemeinden, Amtsverwaltungen und Städte zu beantragen. Voraussetzung ist, dass der Schwerbehindertenausweis das Merkzeichen „aG“ bzw. „BI“ enthält. Die Ermäßigung für die Kraftfahrzeugsteuer ist beim zuständigen Hauptzollamt zu beantragen.

Hauptzollamt Kiel

Kronshagener Weg 105, 24022 Kiel
04 31/2 00 83-0
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